18.06.2026

Einzigartig: Der Neubau der Salzbergbahn in Hallstatt

Neubau der Salzbergbahn Hallstatt: HTB realisiert anspruchsvolle Spezialtiefbauarbeiten im Gelände

Im geschichtsträchtigen Hallstatt führt das Team der HTB (Standort Fusch an der Großglocknerstraße) derzeit für die Salzwelten GmbH die Arbeiten für ein technisch anspruchsvolles Infrastrukturprojekt an der Salzbergbahn aus. Nach den vorbereitenden Maßnahmen ab Mai 2025 und dem anschließenden Rückbau der alten Bahnanlage durch ein anderes Gewerk ab September 2025, startete HTB mit den eigentlichen Spezialtiefbauarbeiten.

Das Herzstück: Fundamentierung im steilen Gelände

Zentraler Bestandteil des Auftrags ist die Errichtung von insgesamt 38 Fundamentstandorten mit jeweils zwei Einzelfundamenten. Da sich die Standorte teilweise in extremem Steilgelände und direkt in Felswänden befinden, ist hier präzises bautechnisches Know-how gefragt. Je nach Baugrund werden die Fundamente auf Mikropfählen tiefgegründet oder direkt im Fels verankert, um die langfristige Stabilität der neuen Bahnanlage zu gewährleisten.

Logistik und Winterbau als zentrale Herausforderungen

Die Baustellenlogistik im alpinen Gelände erfordert eine exakte Taktung. Da die einzelnen Standorte für herkömmliche Baufahrzeuge unzugänglich sind, erfolgt der Materialtransport primär über zwei temporär errichtete Materialseilbahnen. Für besonders schwer erreichbare Abschnitte wird zudem auf Hubschrauberunterstützung zurückgegriffen. Um den engen Zeitplan bis zur geplanten Eröffnung einzuhalten, wurden die Arbeiten nach einer kurzen Weihnachtspause bereits Mitte Jänner 2026 bei winterlichen Bedingungen fortgesetzt.

Zuverlässige Umsetzung durch eigenes Fachpersonal

Die anspruchsvollen Bohrarbeiten im Fels werden mit spezialisiertem Gerät – darunter bis zu drei Schreitbagger gleichzeitig, Anbaulafetten sowie Klein- und Handbohrgeräte – ausgeführt. Ein großer Vorteil bei der Abwicklung ist die starke Aufstellung des eigenen Teams: Zu Spitzenzeiten sind bis zu 30 HTB-Mitarbeiter vor Ort im Einsatz, wodurch die Arbeiten flexibel und ohne den Einsatz von Subunternehmern koordiniert werden können. Die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der Salzwelten GmbH spiegelt sich auch darin wider, dass das HTB-Team im Projektverlauf mit zusätzlichen Arbeiten betraut wurde.

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