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                          Hängebrücke Forchach

                          28.09.2020

                          „Ein Schulterschluss zwischen Region und Gemeinden“- die neue Hängebrücke über den Lech bei Forchach.

                          Die Geschichte

                          1924 wurde die bestehende Brücke für die Jägerschaft des Tiroler Lechtals errichtet, um die Wilderer auf der anderen Seite zu stellen. Ihren 100sten Geburtstag konnte sie leider nicht mehr feiern.
                          Zwei Gründe waren dafür ausschlaggebend. Einerseits wäre eine Sanierung wirtschaftlich nicht vertretbar gewesen, zum Anderen wäre sie auch durch die Renaturierung des Lechs um gut 50 Meter zu kurz gewesen.

                          Die Lechaufweitung

                          Der Lech hat im Gemeindegebiet Forchach und Weissenbach eine Engstelle, die im Zuge der Renaturierung um etwa 70.000 m2 aufgeweitet wird. Durch diese Aufweitung soll die Ufer- und Flussdynamik erhöht werden. Langfristig soll ein ca. 7 ha großes Gebiet mit einem naturnahen Flusslebensraum geschaffen werden.

                          Dynamisch umlagerte Wasser- und Uferzonen, Schotter- und Sandbänke, Totholz, Kolken, Furten und ähnliches sollen in Zukunft das Erscheinungsbild des Leches in diesem Bereich prägen, ähnlich dem ein paar Kilometer flussauf- und abwärts liegenden Flussbett.

                          Die Neue

                          Der Laufsteg der neuen Hängebrücke hängt auf zwei Tragseilen mit 166 Meter Länge und hat ein Gefälle von zirka 8%. Auf der Forchacher Seite wird das Tragseiil über einen 16 Meter hohen geneigten Pylon in ein Abspannfundament geführt. Auf der Seite von Weißenbach werden die Tragseile in einem verankerten Widerlager befestigt. Die Breite des Laufsteges wurde mit 1,30 Meter gewählt, sodass zwei Radfahrer Ihre Räder vorbeischieben können.

                          Die Brücke konnte Mitte Juli trotz Coronakrise planmäßig fertiggestellt werden, Anfang August wurde sie an die Öffentlichkeit übergeben. Aufgrund der Coronakrise wurde jedoch von Seiten der Auftraggeber auf eine feierliche Übergabe verzichtet.