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                          Liechtensteinklamm mit „HELIX“ wiedereröffnet

                          13.08.2020

                          Im Juni konnte die Klamm nach einer dreijährigen Zeitspanne mit der neuen Attraktion "HELIX" Treppenanlage für die Besucher wiedereröffnet werden.

                          Das Naturschauspiel Liechtensteinklamm

                          Die Liechtensteinklamm im Salzburger Pongau ist mit 4000 Metern eine der längsten und tiefsten Schluchten in den Alpen.
                          Die tosenden Wasserfälle und rauschenden Wassermassen der Großarler Ache schufen über Jahrtausende hinweg bis zu 300 Meter tiefe Einschnitte in die Felsen. Spektakulär stehen die Felswände teilweise nur wenige Meter voneinander entfernt und so hoch, dass der Himmel nur mehr als kleiner Streifen zu erkennen ist.

                          Felssturz im Mai 2017

                          Im Mai 2017 lösten sich etwa 300 Tonnen Geröllmassen, rutschten in die Liechtensteinklamm und verschütteten den Fußweg beim "Tiefblick" komplett. Dabei wurden mehrere Besucher, die jedoch mit Hilfe der örtlichen Bergrettungen über einen Notsteig in Sicherheit gebracht werden konnten.
                          Das Naturdenkmal musste nach diesem Ereignis aus Sicherheitsgründen gesperrt werden und durfte seither nicht mehr begangen werden.

                          Umfangreiche Bau- und Sanierungsmaßnahmen

                          Geraume Zeit nach dem Felssturz beschloss die Stadtgemeinde St. Johann im Pongau eine umfangreiche Sanierung der Klamm und die damit verbundene Aufwertung des Naturdenkmals.

                          Den Zuschlag für die außergewöhnlich herausfordernden, arbeits- und zeitintensiven Baumaßnahmen erhielt unter anderem die HTB Baugesellschaft als langjähriger Geschäftspartner der Gemeinde mit einem anteiligen Auftragsvolumen von ca. 3 Mio. Euro.
                          Zu Beginn der Arbeiten standen umfangreiche Felsberäumungen an den teils überhängenden und bis zu 200 Meter hohen Felswänden an. Für die Sicherheit wurde zusätzlich ein Monitoringsystem installiert, welches Bewegungen in den Felsen im Millimeterbereich überwacht. Im Zuge der Sanierung wurden insgesamt 60 Steinschlagschutznetze mit einer Gesamtlänge von ca. 1.100 Metern errichtet. Sämtliche Bauwerksteile und Sicherheitsnetze mussten mittels Hubschraubern in die Klamm eingeflogen werden. Rund 7.000 Flugminuten und hohe Präzision waren notwendig, um die teils tonnenschweren Baumaterialien in die Klamm zu transportieren.

                          Das Highlight der sanierten Liechtensteinklamm bildet neben den zahlreichen Felsensteigen und Plattformen die imposant angelegte und komplexe Treppenanlage „Helix“, die unter der Bauleitung von Dipl.-Ing. Daniel Gorgasser und Techniker Gregor Steiger zur vollen Zufriedenheit des Kunden ausgeführt werden konnte. Die aus Corten-Stahl gefertigte Wendeltreppe ragt bis 30 Meter in die Tiefe, wo BesucherInnen atemberaubende Eindrücke des Naturschauspiels erleben können.

                          Wiedereröffnung des Besuchermagnets

                          Im Juni konnte die Klamm nun nach einer dreijährigen Zeitspanne und nach Abschluss der komplexen Bauarbeiten für Besucher wiedereröffnet werden.
                          Laut dem St. Johanner Bürgermeister Günther Mitterer ist die Liechtensteinklamm nun wieder ein wichtiger Besuchermagnet weit über den Pongau hinaus. "Mein besonderer Dank gilt vor allem den ausführenden Firmen sowie allen Projektbeteiligten, die während der Bauphase Unglaubliches geleistet haben."

                          Ein großes „Dankeschön für euren Einsatz“ möchten auch wir als HTB Bauleitung an alle unsere Arbeiter unter der Führung von Polier Hermann Höllwart richten.